Bonifatius…

…heißt der Typ, der mich gezwungen hat heute morgen zum Laufen Handschuhe anzuziehen. So ein Blödmann.  Seine Freunde Mamertus, Pankratius und Servatius waren da etwas pflegeleichter…

 

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Wenn es einen 2/3-Marathon gäbe…

…dann würde ich laut “Weltrekord!” schreien…

Gibt’s aber nicht, und so hab ich den Marathon heute abgebrochen. Nach organisatorischen Problemen (Ich Trottel hatte meine GPS zuhause liegen gelassen!) und einer Retterin mit gepunkteter Mütze (Danke Reggi, dass Du mir Deine Uhr geliehen hast!) ließ sich der Lauf gut an und ich war ziemlich flott unterwegs. Im ersten Drittel lag ich fast immer unter 5:40 und damit unterhalb der Durchschnittszeit, die ich gebraucht hätte um sogar die 4-Stunden-Marke zu knacken. Leider begann meine Schulter und mein Nacken ab ca. km 19 wieder mit dem leider schon bekannten Ärger und das steigerte sich soweit, dass ich schhließlich bei km 28 aus dem Rennen ausgestiegen bin. Konditionsmäßig ging da schon noch was glaube ich, aber was für einen Sinn hätte das weiterzulaufen, wenn ich vor Schmerzen wirklich keinen Spaß mehr gehabt hab. Jahahaha, klingt vernüftig – kaum zu glauben, oder?

So bleibt als Bilanz 28km in 2:34 – immer noch eine beeindruckende Leistung finde ich. Und wie immmer wenn es mal nicht so läuft wie geplant erinnere ich mich daran, dass ich vor ein paar Jahren nicht mal 2,8km in 2:30 geschafft hätte. ;-)

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prerace Marathon Düsseldorf 2012 – II

Für diejenigen die sich an die Strecke verirren…

Startnummer 2226
Grünes Laufshirt, weiße Kappe, orangene Schuhe

…und aufgrund meiner zu erwartenden Geschwindigkeit reicht es auch wenn ihre erst mittags auf den letzten Kilometern steht ;-)

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prerace Marathon Düsseldorf 2012 – I

Ja genau, am Sonntag ist es wieder so weit. Am Sonntag gibt es den Düsseldorf zum zehnten Mal und ich werde mich zum zweiten mal an der Strecke versuchen. Letztes Jahr konnte ich trotz der Hitze eine beachtliche Zeit erreichen: 4:12:42.

Und für dieses Jahr habe – oder besser hatte – ich mir sogar eine Verbesserung vorgenommen. “Hatte” -  ihr habt schon richtig gelesen. Der Plan zur Vorbereitung war, die Duisburg Winterlaufserie zu absolvieren und durch den abschließenden Halbmarathon Ende März noch einen Monat Vorbereitungszeit für die 42,195km zu haben. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt, denn drei Tage vor dem Halbmarathontermin in Duisburg saß ich bei meiner Ärztin und bettelte um Antibiotika um eine eitrige Bronchitis zu bekämpfen. Soweit also zum fein vorbereiteten Trainingsplan. In den letzten Wochen habe ich es dann leider auch nicht geschafft meine Vorbereitung auf die “Pflicht”-Läufe in Längen > 30km bzw >3h zu erweitern, war aber wenigstens in der Lage mehrfach über 20km zu laufen und dies auch einige Male mit einem weiteren 10+km-Lauf am Folgetag.

Es ging also voran in Sachen Training und ich habe tatsächlich geglaubt, dass mit etwas Glück vielleicht sogar die 4h Marke ins Auge zu fassen sei…
…bis ich eine Fliege nicht verschluckt habe! Ihr lest schon richtig “nicht verschluckt”, da liegt der Hase im Pfeffer oder vielleicht eher die Fliege an den Mandeln! Letzte Woche ist mir während eines Anstiegs eine Fliege in den Rachen geraten (wahrscheinlich durch den gewaltigen Sog aus mehreren Kilometern Entfernung von mir “angesaugt”) und beim auf den Einschlag folgenden Husten hat es im Rücken – genauer im Bereich der Brustwirbelsäule – laut vernehmlich “GNUCK!” gemacht! Als Folge davon habe ich seitdem das wunderbare Gefühl irgendjemand würde mir konstant mit einem Fuß zwischen den Schulterblättern stehen (da ist aber niemand, habe Nicole zum nachgucken geschickt), was die Atmung natürlich ü-ber-haupt nicht einschränkt. Als Bonus habe ich den Umstand gewonnen, daß beim Laufen meine linke  Schulter verkrampft und dabei der Eindruck entsteht einer meiner Halswirbel wäre auf Kernfusionstemperatur erhitzt und würde zudem gern den Wirbelverband verlassen wollen. Toll!

Ein weitere Besuch bei der Ärztin des Vertrauens führte nach kurzer Diskussion mit der als Ersatz anwesenden Ärztin-in-Ausbildung (“Ich verschreib Ihnen mal Schmerzmittel und Muskelrelaxans”) zu einer Verordnung von Krankengymnastik. Dienstag war der erste Termin, morgen ist ein weiterer, ich hoffe der hervorragende Mensch kriegt das zumindest soweit hin, das entweder das Druckgefühl oder die Krämpfe ausbleiben, wenn nicht sogar beides!

Aber genug des Jammerns, Laufen werde ich nämlich trotzdem, allerdings werde ich wohl meine Zeitvorstellung deutlich nach unten korrigieren müssen bzw. auf “Ankommen” laufen ohne irgendwelche Zeitstrategien oder ähnliches.

Ach ja, wer jetzt “Weichei” denkt ist gerne eingeladen mitzulaufen!  ;-)

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Oh so radfreundlich ist Düsseldorf

Mit dem Thema hatte ich mich da schon früher beschäftigt, aber jetzt hat jemand im Rahmen der aktuellen Debatte begonnen Bilder zur Radfreundlichkeit in Düsseldorf zu sammeln…

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Zeit, dass die Freibäder öffnen…

Genau! Das machen die Anderen! Immer! Alle!

Sieben Sünden auf der Schwimmbahn

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Ihr dürft mich gern…

… als Weichei titulieren, aber ich hab dann heute morgen doch mit dem Laufen gewartet, bis das Thermometer nur noch einstellige Minusgrade angezeigt hat.
War trotzdem kalt genug! ;-)

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Die spinnen die Amis…

…könnte man bei der Ansicht dieser Aktion meinen. Stimmt auch, aber ich könnte mir auch in unserem Land vorstellen, dass mit solchen Aktionen die Sicherheit für Radfahrer verbessert werden soll… ;-)

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Hmm, da musste ich doch sehr schmunzeln…

…als ich im Schwimmbad in einem verwaisten Spind einen Gehstock (und eine Kappe) fand. Ob der Besitzer die nicht mehr braucht?
Okok, es gibt da die dollsten Berichte von wegen “die Lahmen gehend machen”, aber sowas hätte ich eher in Lourdes erwartet als im Schwimm’in Bilk

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Eine echte Konkurrenz für den Bloginhaber …

… bin ich (die freundliche Coautorin von nebenan)  ja noch nicht …

Aber was nicht ist kann ja noch werden :D !

So … mit 2 Gehhilfen in den Händen ging es bei strahlendem Sonnenschein auf meine “Joggingstrecke” (den sportlichen Ausdruck Laufstrecke halte ich in meinem Fall für unangebracht). Den Rhein habe ich leider noch nicht gesehen, weil er 2 km von meinem Startpunkt entfernt ist, aber dank einer wunderbaren Abkürzung habe ich dem Anfang und dem Ende der Strecke wenigstens schon mal hallo gesagt.

Das ernüchternde Ergebnis am Tag 59 nach meiner Weber-B-Fraktur ist:
Gesamtentfernung 2,74km, Gesamtzeit 1:38:18, Durschnittl. Pace 35:50

Ich habe sogar daran gedacht die Auto-Pause auszuschalten, demnach bin ich ja quasi noch ein bischen schneller gewesen, weil ich an den Ampeln Zeit verloren habe   (Bei meinem ersten Laufversuch hatte sich die Uhr bei meiner überragenden Leistung von 850 Metern in ca. 1h durch die Auto-Pause-Funktion einfach ausgeschaltet)

Grüße an alle

Die freundliche Coautorin von nebenan


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